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Hundeforum » Alles für den Hund (Bitte keine Tiervermittlung!) » Spiel, Spaß und Sport » suche Spiele/Denkaufgaben für Border Collie » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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  suche Spiele/Denkaufgaben für Border CollieAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo,
eine Bekannte hat sich letzte Woche einen jetzt 12 Wochen alten Border Collie (weiblich) geholt. Leider hat sie sich vorher nicht mit der Rasse befasst und ist nun richtig verzweifelt, da es ihr zu viel ist sich eine Stunde pro Tag mit dem Hund intensiv zu beschäftigen. Nun möchte sie ihn wieder zurückgeben. Da es mir (die mindestens jeden 2. Tag bei ihr) ist Spass macht, mich mit Tieren intensiv zu beschäftigen (nicht nur streicheln und füttern, sondern auch Dinge beibringen...), was ich auch mit einem Wellensittich von der Bekannten geschafft habe (er ist irgendwo abgehauen und wurde im Garten gefunden, am Anfang flog er immer wie verrückt im Käfig herum, habe jeden Tag ca. eine halbe Stunde "Streicheln lassen" und auf den Finger gehen trainiert, nach ca. 5 Wochen machte er es bei jedem. Auch heute noch gebe ich ihm Denkaufgaben, z. B. Aus 3 Futternäpfen den richtigen anhand von Punkten herauszufinden.) Sorry für die lange Ausführung, aber ich möchte nicht, dass ihr denkt, es wäre einfach nur streicheln und Gassi gehen. Ich weiß halt nicht ob es besser ist den Hund wieder abzugeben. Er hat am Anfang wirklich nicht gejammert wegen seiner Mutter. Aber ich denke, wenn er sich eine Woche an uns gewöhnt hat und man reißt ihn da raus, wird er veielleicht verstörrt.
Nun zur eigentlichen Frage:
Was kann man mit einem Border Collie machen? Bitte alle möglichen Ratschläge geben, auch Denkaufgaben, IQ-Tests, selbst gebaute Hundeparcours... .
Geht es überhaupt, dass nicht das Hauptherrchen diese Aufgaben übernimmt? Ich selbst habe aufgrund von Berufstätigkeit leider nicht die komplette Zeit den Hund zu mir zu nehmen. Aber ich kann 1-2 Stunden pro Tag mindestens zu dem Hund. Achja: Die Besitzer sind beide Neurentner (60 Jahre alt), aber noch sehr agil (Bergwandern...), der Mann hat kein Problem damit, den Hund zu fordern. Die Frau sagt halt, sie hat keine Zeit. Im Prinzip verstehe ich es nicht, den noch vor einer Woche hat sie täglich 6 Stunden gearbeitet. Klar im Moment hat sie Stress, wegen dem Umbau, den sie vornehmen (der Hund ist in der Ersatzküche im Keller, bekommt also kaum was mit, wird aber trotzdem nicht dort "eingesperrt".
Bitte gebt mir Tipps.

06.12.2006, 11:18  
Nici+Lara
Super Moderator




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Hallo Cindy,

ich weiss das du nichts dazu kannst, aber wenn ich solche Geschichten höre, werde ich wütend.

Wie kann man sich einen Welpen holen, ohne nachzudenken.
Das dann noch in einer Phase, wo man durch Umbau kaum Zeit hat und grad jetzt wo der kleine in der wichtigsten Phase seines Lebens ist.
Nicht nur ein Border will beschäftigt werden, auch jeder andere Hund brauch in der Regel mehr als ne Stunde tägl.

Deine Gedanken in allen Ehren, aber ich persönlich halte es fast für besser, der Züchter sucht besser geeignete Menschen für den kleinen.
Das ist eine ziemliche Verantwortung, die du dir da auflädst... für die vielleicht nächsten mind. 10 Jahre.

Wer übernimmt die Erziehung? Was nützt es, wenn du den Hauptteil machst und er bei den Besitzern dann nicht hört.
Er wird wahrscheinlich traurig sein, wenn du nach 2 Std. wieder gehst... er wird dich als Bezugsperson annehmen, weil du dich mit ihm beschäftgst.

Vor allen grad jetzt als Welpe brauch er viel Zuwendung und Zeit, von seinen Besitzern nicht von jmd anderen.

Ein Border ist ein Arbeitshund, je nach Zuchtlinie mehr oder weniger.
Da ist es mit 1-2 Std. tägl. nicht wirklich getan, man darf allerdings auch nicht zuviel machen, da er sich sonst zu sehr aufpuscht.
Dieses Mittelmaß zu finden ist schwierig, besonders für jmd der den Hund nur 1 Std. am Tag sieht.

Du erwähnst auch nicht, ob du überhaupt irgendwelche Erfahrungen mit Hunden hast.

Theoretisch kann man einen Border beschäftigen, wie andere Hunde auch.
Sämtliche Sportarten wie Agility, Flyball etc. oder Dogdancing sind geeignet, klar kannst du nen Hundeparcour selber bauen, aber da wird er nach 3 Tagen nicht mehr mit ausgelastet sein.
Toll ist auch Clickern.. ach es gibt soviel, schau mal im Internet unter http://www.spass-mit-hund.de

Ich bin aber trotzdem der Meinung, das sind Sachen die ein Besitzer mit dem Hund machen soll... allein um die Bindung zu festigen.
Vom Gefühl her würde ich sagen, das wird auf Dauer mit deiner gedachten Konstellation nicht gutgehen.

Lg Nici+Lara mit Murphy


__________________
Nici+Lara mit Murphy
und Sammy im Herzen


06.12.2006, 11:48 Nici+Lara ist offline   Profil von Nici+Lara Füge Nici+Lara deiner Freunde-Liste hinzu Email an Nici+Lara senden Homepage von Nici+Lara YIM Screenname: nici_sam
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Hallo

Lass sie den Border Collie zurückgeben!!
Er ist erst 12 Wochen alt und wahrscheinlich jetzt schon kreuzunglücklich!! Soll das so bleiben?

Gerade Borders sind äußerst aktive Hunde und die wollen und MÜSSEN gefordert werden.

So einfache Denkübungen die langen beiweitem nicht. Hat sich denn der Züchter gar nicht mit Deiner Bekannten besprochen? Es gibt schließlich auch Border-Züchter die ihr Welpen NIE als Familienhund weitervermitteln, weil die genau wissen: Das geht nicht gut!

Rede Deiner Bekannten zu, dass sie das Welpe wieder zurückgibt!

Während ich hier meine Antwort schreibe, erscheint grad Nici's Antwort. Da steht der Rest drin den ich genauso denke!

Nur EINE STUNDE TÄGLICH - da kann ich ja schon fast ---> werden. Ich hab keinen Border! Ich hab nen Mischling! Aber auch der verlangt täglich mehr als nur eine Stunde Zuwendung!!

Nimm gröbere Sätze nun auf keinen Fall persönlich - da mein ich nicht DICH, sondern Deine Bekannte!!

Bitte berichte uns auf jeden Fall, zu welchem Entschluss Deine Bekannte kam. Hoffentlich zu ner guten Entscheidung FÜR den Border!

Tschüüü

Sabina und Bingo

Da hab ich gleich mal rumgegoogelt und was gefunden:

Der Border-Collie zählt aufgrund seiner Intelligenz und seines Arbeitstriebes sicherlich zu den faszinierendsten Hunderassen.

Lange wurde der Border-Collie fast ausschließlich als Hütehund für Schafe auf den Britischen Inseln gehalten. Durch das rasche Ansteigen der Popularität des Agility-Sports in England und Europa wurde diese Rasse auch abseits von Farmen immer beliebter. In den letzten Jahren wurde diese Hunderasse, nicht zuletzt durch Filme wie "Ein Schweinchen namens Babe", auch als Familienhund immer gefragter.

In Deutschland gibt es heute noch einige Züchter, die diese arbeitsreichen Hunde züchten. Leider werden die Welpen von diesen Züchtern teilweise in falsche Hände abgegeben und dort wird nicht genügend mit ihnen gearbeitet. Als "Ausgleich" werden Autos, Kinder oder Ähnliches gehütet, was natürlich fatale Folgen hat. Ebenso kann der Mangel an Arbeit zur "Selbstverstümmelung" des Hundes führen. Aufgrund dieser Tatsache ist der Border-Collie als Familienhund kaum geeignet. Sein angeborener Arbeitstrieb ist selbst durch längste Spaziergänge nicht zu befriedigen; er muss geistig gefordert werden. Der Border-Collie gehört demnach in Profihände (Schäfer usw.) oder zu Menschen, die über sehr viel Zeit (mindestens 5 Stunden täglich) verfügen, sehr sportlich sind und bereit sind, die meiste Zeit des Tages den Hund geistig zu fordern.
Viele Züchter versuchen heute jedoch eine ruhigere Variante der Rasse zu züchten mit gleich viel Charme, gleich viel Intelligenz aber einen weniger stark ausgeprägten Arbeitstrieb. So ist es möglich diese Hunderasse auch in eine Familie zu integrieren.
Der Border Collie braucht trotzdem Beschäftigung, doch gibt es viele aktive Familien, die ihrem Hund gerne Dinge beibringen. Dinge, die sie einer anderen Hunderasse nicht so einfach beibringen könnten.


Das ist ein Auszug den ich hier rausgenommen habe: Border Collie

Lesen - drüber nachdenken und feststellen: Gib den Border-Welpen zurück!!

Tschüüü

Sabina und Bingo

Dieser Beitrag wurde von am 06.12.2006, 12:16 Uhr editiert.

06.12.2006, 11:59  
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Ich kann euch gut verstehen. Mich hat es auch wütend gemacht. Quasi ein "Stofftier" einfach so kaufen und dann zurückgeben, weil es dann doch nicht das richtige war. Der Hund hat ja auch Gefühle. Mein Lebenstraum ist es schon immer gewesen, wenn ich mal wirklich viel Kohle habe, also so wie irgendein berühmter Schauspieler, dann ein Tierheim aufzumachen, wo Tiere, die ausgedient haben, mißhandelt wurden oder für die Besitzer plötzlich unpassend wurden aufzunehmen.
Der Sohn von denen hat jetzt aus Amerika ein Buch geschickt (zum Nikolaus), es ist wirklich super, leider fällt mir der Titel nicht ein. Es geht um Beschäftigung von Hunden. Es sind viele Border darin abgebildet. Gibt es bei Amazon.
Ich habe mich jetzt nochmal schlau gemacht: Der Welpe kam von einem "Familienhund". Weder die Mutter, noch der Vater hüten Schafe und soweit der Muttertier-Besitzer weiß auch die Eltern seiner Hündin nicht. Wie ich jetzt auch schon öfters woanderst beim Googeln gelesen habe, wäre das hüten dann nicht so ausgeprägt. Der "Vorbesitzer" wollte die Welpen halt loswerden. Es war quasi ein "Unfall". Deswegen hat der Hund auch nur 150 Euro statt 700 Euro gekostet. Zurücknehmen möchte er den Welpen nicht mehr.
Der Mann hat jetzt beschlossen den Hund zu behalten und dessen Hauptbezugsperson zu werden. Die Frau hat sich jetzt nach den ganzen Informationen wieder beruhigt und ist bereit auch mit dem Hund zu trainieren. (Sie hat eingesehen, dass 6 Stunden arbeiten eigentlich mehr Zeitaufwand mit Fahrten zur Arbeit ist, als sich den GANZEN Tag um den Hund zu kümmern.)
Wegen der Umbau-Sache:
Bevor der Hund da war, hat man jeden Tag Veränderungen gesehen am Umbau. Doch seit der Hund da ist, sitzt immer jemand in der Ersatzküche, wenn der Hund wach ist oder es langsam wieder Zeit wird für die nächste Mahlzeit, Häufchen... .
Das doofe ist halt, bei denen weiß ich, das der Hund nicht geschlagen wird, sondern liebevoll erzogen wird, aber auch nicht durch Leckerlies überfressen wird. Wenn wir den Hund inserieren, ohne Papiere, dann nimmt ihn irgendein "gestörrter" und legt ihn vielleicht an die Kette oder es gibt ein Wohnungshund, wo der Besitzer den ganzen Tag arbeitet.
Die Entscheidung ist eigentlich somit gefallen: Der Hund bleibt . Wir haben jetzt auch mit anderen vermittelten Welpen aus dem Wurf gesprochen. Einer hat schon einen Border, der ist 3 Jahre und er fordert ihn mindestens 2 stunden intensiv. Dieser ist ungewöhlich ruhig für seine Rasse hat er gesagt. Zu dem Besitzer fahren wir auch demnächst und schauen uns die Tätigkeiten, die sein Hund macht an.

07.12.2006, 11:11  
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www.spass-mit-hund.de Link Spielefieber. Das ist das Buch.

07.12.2006, 11:23  
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Hallo

Na hoffentlich entwickelt sich für den Border alles weiter so gut, wie Du es in der Antwort geschrieben hast!
Und ein Hoffnungsschimmer bleibt sowieso noch: Ein WELPE wächst einem ruckzuck ans Herz! Da könnt man sich dann gar nicht vorstellen was zu tun, das dem Welpe nicht gefällt.

Hatten die Bekannten von Dir eigentlich schon mal nen Hund? Vielleicht hab ich's falsch interpretiert, doch für mich las sich die Entscheidungen Deines Bekannten so, als würde er nur üben, trainieren, schaffen wollen mit dem Hund. Mit dem Hintergedanken halt, dass der Hund auch ja nicht unterfordert ist! Denn Liebe und Zuwendung braucht ein Hund der ständig gefordert werden will.

Du schreibst uns schon immer wieder mal, wie's so läuft mit Boderle? Ach ja Border ist so kompliziert zu Tippen - wie heißt er denn?

Tschüüü

Sabina und Bingo

07.12.2006, 12:41  
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Schaut mal auf den Benutzernamen. Cindy 2006 geboren.
Also zur Hundeerfahrung: Meine Oma hatte mal einen Berner Sennenhund. Da war ich 9 Jahre, als er als Welpe kam. Ich bin täglich hin und hab als eine Stunde mit dem Hund gespielt. Dann mußte ich heim Hausaufgaben machen usw.
Die Bekannten hatten 2 Hunde nacheinander:
1. einen männlichen Boxer, der etwas dominant war
2. einen weiblichen Boxer, den sie im welpenalter von 6 Monaten bekamen. Dieser konnte später ohne Leine neben einem herlaufen.
Ich kannte beide Hunde nicht, kenne aber den Freundeskreis der Beiden gut, die reden oft darüber. Ihr denkt jetzt bestimmt ich bin auch so alt. Bin aber erst 22 Jahre.

07.12.2006, 19:41  
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Hi!
Ich würd den Hund einfach mal mit zum Bergwandern nehmen!Es wird ihr warscheinlich guttun und es würde ihr bestimmt ne Menge Spaß machen!
Mit dem Hund könnte man auch über kleine Hindernisse springen(das mach ich mit unserem hund auch manchmal und sie genießt es;aber halt mit leckerlie^^)
Es gibt auch solche Bälle wo man futter reinmachen kann,Such-und Denkspiel,unsere Hunde lieben es!
Es gibt auch noch 2 Futtersuchspiele...da musst du aber meine Mutter tinwin fragen wie die heißen
naja,ich hoffe ich konnt dir ein bisschen weiterhelfen,viel glück und viel spaß an dem hund!
lg

24.07.2008, 18:27  
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